Qualitätsmonitoring, auch Qualitätsüberwachung, ist die laufende, systematische Beobachtung der Leistung von Lieferanten und Dienstleistern zwischen den formalen Bewertungen.
Zweck. Abweichungen früh erkennen, bevor sie zum Problem werden, und zwischen den periodischen Bewertungen nicht blind sein.
Was beobachtet wird. Vereinbarte Kennzahlen und SLAs, Reklamationen und Mängelmeldungen, Abnahmeergebnisse, Rückmeldungen der Bedarfsträger, Termin- und Budgetabweichungen.
Abgrenzung. Ein Audit ist einmalig und tief. Eine Bewertung ist periodisch und urteilend. Monitoring ist kontinuierlich und auf Auffälligkeiten ausgerichtet. Das Handeln danach gehört zum Supplier Performance Management.
Schwellenwerte. Ab einer definierten Abweichung folgt ein Gespräch oder ein Korrekturmaßnahmenplan mit Verantwortlichem und Frist.
Takt. Der Rhythmus richtet sich nach der Kritikalität der Leistung, von laufend bis jährlich.
